Wir bieten verschieden Sorten an, die für Allergiker geeignet sind. Darunter zählen Natyra, Elise und Santana.
Die alten Sorten, wie Sternrenette, Jakob Lebel und andere, waren zu ihrer Zeit sicher sehr schmackhafte Äpfel, an die sich mancher gerne zurück erinnert. Jedoch lassen sich diese alten Sorten manchmal nur mittelmäßig anbauen oder haben unregelmäßige Erträge. Oft können die alten Sorten nicht so gut gelagert werden und wenn sie mehlig sind, werden die Äpfel schnell uninteressant. Die Kundenfreude ist oft groß wenn alte Sorten angeboten werden. In der Praxis wird jedoch lieber ein Elstar, Gala oder Pinova gekauft. Und so stellen sich die Bauern dann auf die Wünsche der Verbraucher ein und bauen nachgefragte Sorten an. Aber auch die heutigen Sorten bieten dem anspruchsvollen Gaumen einiges. So z.B. der Natyra, Pinova, Pilot oder der Topaz und viele weitere. Kommen Sie gerne vorbei und probieren Sie sich durch.
Wenn im Herbst Erntezeit ist, werden unsere Äpfel direkt vom Baum in 300-kg-Holzkisten gepflückt, welche dann in Klimazellen eingelagert werden. Dann werden sie in einen natürlichen „Winterschlaf“ durch die sogenannte „CA/ULO-Lagerung“ versetzt.
CA steht für „controlled atmosphere“ und ULO für „ultra low oxygenium“, also extrem wenig Sauerstoff. Wenn eine Klimazelle voll ist, wird sie gasdicht verschlossen. Nun veratmen die Äpfel den Sauerstoff, bis nur noch 1,2 % (statt sonst 21 %) in der Luft enthalten sind. Jetzt verringert sich der Stoffwechsel des Apfels auf ein Minimum – dabei bleiben Äpfel monatelang frisch.
Die atmosphärischen Bedingungen in der Lagerzelle werden laufend computergesteuert gemessen und geregelt. Die Luftfeuchtigkeit beträgt 93 % und die Temperatur, je nach Sorte, 2-5 Grad.
Bei 1-3 Grad Celsius und 80-90% Luftfeuchtigkeit ist für die meisten Apfelsorten eine Lagerung problemlos über eine längere Zeit möglich. Da die meisten Keller in modernen Häusern jedoch wärmer und trockener sind, empfehlen wir die Einkellerung nicht mehr. Beim Produzenten liegen die Äpfel in der Regel besser, können bei Bedarf frisch gekauft werden. Die Kosten durch Lagerverderb sind für den Verbraucher dann auch minimal.
Um die frisch gekauften Äpfel dennoch möglichst lange lagern zu können, empfehlen wir Ihnen, die Äpfel in ein feuchtes Tuch zu wickeln und in das Gemüsefach ihres Kühlschranks zu legen.
Wir betreiben einen viel höheren Aufwand, um unsere Äpfel in einer guten inneren und äußeren Qualität zu erzeugen.
Den größten Aufwand erfordert der Verzicht auf Herbizide („Unkraut“vernichtungsmittel). Beikräuter, die dem Baum zu viele Nährstoffe und Wasser nehmen, müssen mit Maschinen und mit Hacke oder am Stamm mit der Hand entfernt werden.
Wir dürfen (und wollen) keine Hormone zur Fruchtausdünnung einsetzen, sondern pflücken die Äpfel mit der Hand aus.
Durch Verzicht auf schnelllösliche Stickstoffdünger wachsen die Äpfel langsamer und bleiben insgesamt kleiner. Bio-Spritzmittel sind schwieriger auszubringen und weniger wirksam als chemisch-synthetische. Dadurch schwanken die Erträge und wir müssen mit einem höheren Anteil von Früchten zweiter oder dritter Wahl rechnen.
Dies alles führt neben sehr viel höheren Produktionskosten zu einem viel geringeren Ertrag pro Hektar. Wir ernten in der Regel nur etwa 50% – 60% der Apfelmenge, die ein vergleichbarer konventioneller oder intregiert wirtschaftender Betrieb produziert.
Wir glauben, dass Zivilisationskrankheiten (Allergien, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebserkrankungen, etc.) nicht ohne Grund zunehmen, sondern auch in einer falschen und ungesunden Ernährung ihre Ursachen haben.
Wir wollen dafür sorgen, dass unsere Böden sauber bleiben und dass an unseren Äpfeln, Kartoffeln oder Salaten keine (auch noch so kleinen) Überreste von synthetischer Chemie haften.
Wir wollen die Artenvielfalt der Planzen- und Tierwelt fördern und nicht Krankheiten, die durch einseitige Bewirtschaftung hervorgerufen werden, mit Chemie wieder „reparieren“ müssen.
Wir wollen Lebensmittel produzieren, die diesen Namen auch verdienen.
Biologische Lebensmittel schmecken in der Regel besser und sind gehaltvoller. Viele Kunden sagen, dass es wieder wie früher oder selbst angebaut schmeckt.
Unsere Kinder sollen einmal mit Stolz sagen können, dass Ihre Eltern alles getan haben, um eine lebenswerte und liebenswerte Umwelt zu erhalten.
Montag bis Freitag werden Bestellungen angenommen, per Telefon und vor Ort im Laden.
DLS: Tägliche Lieferung, d.h. Bestellung täglich bis 12:00 für den nächsten Tag – Glutenfreie Brote sind bei DLS von Di bis Do bestellbar
Laib & Seele: Tägliche Lieferung außer Mittwochs, täglich bis 12:00 für den nächsten Tag
Mühlenbäckerei Bollheim: Lieferung Mittwoch und Freitag, Bestellung jeweils bis 12:00 Uhr, für Mittwoch am Montag & für Freitag am Mittwoch bestellen
Wenn Sie eine ganze Verpackungseinheit eines Produktes vorbestellen, erhalten Sie darauf 10 % Rabatt. Das ist sinnvoll, wenn Sie sowieso regelmäßig das gleiche Produkt immer wieder kaufen. So haben Sie mehr Vorrat und sparen gleichzeitig Geld.
Vor allem für Weihnachten, Ostern & zu weiteren Anlässen können Sie bei uns frisches Bio-Fleisch und Bio-Fisch vorbestellen.
Sie können jederzeit einen Gutschein in Form einer schönen Holzkarte an der Kasse erwerben. Darauf können Sie Ihren Wunschbetrag laden.
Mit der Krämerkarte erhalten Sie grundsätzlich 5 % auf unsere eigenen landwirtschaftlichen Produkte und können sich zusätzlich einen Rabatt auf ihren nächsten Einkauf sichern. Je mehr Sie bei uns einkaufen, desto mehr Prozente bekommen Sie.
Für 5,00 € erhalten sie Krämerkarte an der Kasse.
Die großen Unterschiede liegen in den zum Anbau zugelassenen Mittel. Im Bio-Anbau werden ausschließlich natürliche Wirkstoffe und Nützlinge verwendet, die in der EU-Verordnung 2018/848 festgeschrieben sind. Dazu fallen pflanzliche, tierische und mineralische Stoffe, Mikroorganismen sowie physikalische Methoden und speziell im Demeter Anbau biologisch-dynamische Präparate. Alles weitere ist verboten. Darunter zählen alle chemisch-synthetischen Dünger und Herbizide, Insektizide, Antibiotika oder Hormone, sowie Tiermehl oder gentechnisch veränderte Organismen (GVO). Während in der konventionellen Landwirtschaft große Monokulturen Gang und gäbe sind, werden im biologischen Anbau abwechslungsreiche Fruchtfolgen genutzt.
Bei uns werden keine chemisch-synthetischen Dünger, Herbizide, Insektizide, Fungizide, Antibiotika oder Hormone eingesetzt. Auch werden keine gentechnisch veränderten Organismen (GVO) eingesetzt.
„Spritzen“ wird häufig mit „Gift spritzen“ gleichgesetzt, woraus eine generelle Abneigung gegen einen mechanischen Vorgang resultiert, der nichts damit zu tun, was sich in der Spritze befindet.
Unterscheiden muss man zwischen chemisch-synthetischen Substanzen und den in der Natur vorkommenden natürlichen Substanzen (so z. B. Algen, Gesteinsmehle, Kräuter etc.). Letztere sind für den biologischen Anbau zugelassen und in der EU-Verordnung 2018/848 klar geregelt. Nur diese zugelassenen Biomittel dürfen angewendet werden.
Gegen den Schorf-Pilz werden bei uns die Elemente Kupfer und Schwefel (die als Spurenelemente im Apfel von Natur aus schon vorkommen) eingesetzt, Neemöl (Extrakt aus den Kernen des Neembaumes) gegen die mehlige Apfelblattlaus, Quassia (Bitterholz-Extrakt) gegen den Befall der Apfelsägewespe, Algenpräparate und Vinasse zur Nährstoffversorgung, sowie Gesteinsmehle, um die Phenolbildung (Abwehr) anzuregen.
In Deutschland gibt es etwa 20 unabhängige Kontrollstellen, die die Einhaltung der EU-Verordnung 2018/848 kontrollieren. Diese werden wiederum von den Ministerien der Länder kontrolliert. Uns kontrolliert mindestens einmal im Jahr ein Kontrolleur des „Kontrollvereins ökologischer Landbau“ aus Karlsruhe und prüft unsere Unterlagen, die Lagerhaltung, den Zu- und Verkauf, unsere Flächen und alles was mit dem Bioanbau zusammenhängt. Neben dieser angemeldeten Kontrolle erfolgen stichprobenartig in etwa 10% aller Betriebe weitere unangemeldete Kontrollen.
Bei uns erfolgte einmal eine unangemeldete Kontrolle am 23.12., also am Tag vor Heiligabend um 18.00 Uhr. Das war sehr unerwartet, aber für uns kein Problem. Diese und andere Kontrollen sorgen für strenge Lebensmittelüberwachungen und saubere Produktion und bieten somit die beste Sicherheit für den Verbraucher.
Während Bio den Verzicht auf Chemie bedeutet, geht Demeter einen Schritt weiter und belebt den Boden ganzheitlich und bezieht dabei Boden, Pflanzen, Tiere und Menschen ein, also ein lebendiger Organismus. Der Anbauverbund Demeter verpflichtet die Demeterbauern, ihre Böden und Pflanzen mehrfach im Jahr mit den biologisch-dynamischen Präparaten zu behandeln. Diese Präparate dienen der Verlebendigung des Bodens, die Bodenaktivität wird gefördert und Pflanzen gestärkt. Das kann man „Homöopathie für den Acker“ nennen, denn die Wirkung der Präparate kommt nicht durch einen Wirkstoff sondern durch eine Weitergabe von Informationen zustande.
Häufige Fragen zur Biokiste beantworten wir auf unserer Shop-Seite biokiste24.de.
Zertifiziert gemäß Verordnung (EU) 2018/848 durch die Kontrollstelle DE-ÖKO-022
Obstplantagen Krämer
Bonner Straße 1
53340 Meckenheim
Hofladen Öffnungszeiten
Mo.–Fr. 9:00–18:30 Uhr
Sa. 8:30–16:00 Uhr
© 2026 Obstplantagen Krämer
Wir nutzen Cookies und vergleichbare Funktionen auf unserer Website. Einige von ihnen sind technisch absolut notwendig, um den sicheren Betrieb der Website zu gewährleisten (z. B. für Sicherheitsfunktionen oder um Ihre Datenschutzeinstellungen zu speichern). Nach deutschem und EU-Recht dürfen diese notwendigen Cookies ohne Einwilligung gesetzt werden. Für alle weiteren Funktionen (wie z. B. die Anzeige von externen Karten, Videos oder anonyme Statistiken) benötigen wir Ihre freiwillige Zustimmung. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Dabei können jedoch Funktionen beeinträchtigt werden.